Littering

Unterwegs im öffentlichen Raum Leipzig

Wir planen zeitnah den ersten Einsatz an einem Samstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Quartier Wahren um die Pittler Werke.

Unsere Aktion „Unterwegs im öffentlichen Raum“

Littering bezeichnet die Verschmutzung des öffentlichen Raumes durch das achtlose Wegwerfen von Abfällen, Unrat und Müll. Dabei handelt es sich um das Wegwerfen oder Liegenlassen von kleinen Gegenständen oder Dingen, anstatt sie ordnungsgemäß in dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen oder gegebenenfalls mitzunehmen. Diese unachtsame Praxis führt zu einer Vermüllung der Umgebung und beeinträchtigt die Sauberkeit und Ästhetik öffentlicher Plätze.

Das ungeordnete Wegwerfen von Verpackungen ohne vorheriges Sortieren und das Wegwerfen von Müll in die Umgebung, ist ein Problem, das unsere öffentlichen Räume verschmutzt. Doch es gibt noch weitere Aspekte, die im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung und Plastik relevant sind.

Mopping-up bezieht sich im Allgemeinen auf den Vorgang des Aufräumens oder der Beseitigung von Resten oder Überbleibseln nach einer Hauptaktivität oder einem Ereignis. Es kann wörtlich das Aufwischen von verschütteten Flüssigkeiten mit einem Mopp bedeuten oder im übertragenen Sinne verwendet werden, um das Abschließen oder Bereinigen von Details oder kleineren Problemen zu beschreiben, die nach der Fertigstellung einer größeren Aufgabe übrig bleiben.

Plastikmüll ist ein weit verbreitetes Problem. Plastikabfälle finden sich überall, sei es in den Meeren, Seen, Flüssen oder auch in der Luft. Selbst unser hochwertiges Trinkwasser aus der Leitung bleibt nicht verschont. Eine großangelegte Studie hat gezeigt, dass in über 80 Prozent der weltweit analysierten Wasserproben Mikroplastik enthalten ist. Auch in Deutschland wurden in immerhin 72 Prozent der Leitungswasserproben Plastikpartikel nachgewiesen.

Aber wie gelangen diese winzigen Plastikteilchen ins Trinkwasser? Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  1. Atmosphärischer Eintrag: Kunstfaserteilchen können über die Atmosphäre ins Wasser gelangen. Beispielsweise werden sie durch Wäschetrockner oder Entlüftungssysteme in die Luft abgegeben und gelangen so in Niederschlags-, Flächen- und Grundwasser.
  2. Materialien in Wassersystemen: Auch die Materialien, die in unseren Wassersystemen verbaut sind, können eine Quelle für Mikroplastik sein. Diese winzigen Partikel passieren selbst die feinsten Wasserfilter und gelangen so immer wieder in den Wasserkreislauf und schlussendlich in unser Trinkwasser.

Die genauen Auswirkungen von Mikroplastik im Leitungswasser auf den menschlichen Organismus sind noch nicht restlos geklärt. Forschung in diesem Bereich ist jedoch unerlässlich, um Strategien zur Reduzierung der Gewässerbelastung zu entwickeln. Es ist wichtig, dass wir bewusster mit Plastik umgehen und nachhaltige Lösungen finden, um unsere Umwelt zu schützen.

Ja, in Deutschland gibt es ein Gesetz gegen Plastiktüten. Seit dem 1. Januar 2022 sind leichte Plastiktüten und auch Bio-Plastiktüten im Kassenbereich verboten. Das bedeutet, dass Supermärkte keine Plastiktüten mehr kostenlos an der Kasse ausgeben dürfen. Sehr leichte Plastiktüten, die beispielsweise für Obst und Gemüse genutzt werden, sind von diesem Verbot jedoch ausgenommen. Das Ziel ist, den Plastikmüll bis 2025 weiter zu reduzieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Verbot nur für Einweg-Plastiktüten gilt, die dünner als 0,05 Millimeter sind. Dickere und größere Plastiktüten, die mehrfach verwendet werden können, sind nicht betroffen. Auch sogenannte “Bio”-Plastiktüten fallen unter das Verbot, da sie trotz ihrer biologisch abbaubaren Eigenschaften nicht umweltfreundlich sind.

Darüber hinaus plant die Bundesregierung ab 2024 eine Sonderabgabe für Hersteller bestimmter Einwegkunststoffe wie Plastiktüten, Getränkebecher oder Zigarettenfilter. Dies soll dazu beitragen, die Vermüllung mit Plastik weiter einzudämmen.

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